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Vintage Fashion
Paper Dolls  aus der Sammlung des Wirtschaftswundermuseums
Von Filmstars und Stilikonen wie Marylin Monroe, Jackie Kennedy, Elizabeth Taylor, Rock Hudson oder Doris Day bis hin zu Queen Elizabeth II, Barack Obama oder Twiggy: Das „Paperdolluniversum“ der aktuellen Ausstellung im Feld-Haus entführt Besucherinnen und Besucher in die glamouröse Welt von Mode, Film und Popkultur sowie in längst vergangene Kindertage.

Paper Dolls aus der Sammlung des Wirtschaftswundermuseums

Lange vor social media brachten Papier-Ankleidepuppen den Glanz europäischer Königshäuser oder der Traumfabrik Hollywood unmittelbar in die heimischen Wohnstuben, erfreute sich das preiswerte Kinderspielzeug doch bereits seit 200 Jahren großer Beliebtheit. Der technologische Fortschritt im 19. Jahrhundert und die damit einhergehende drastische Senkung von Druckkosten führte zu einer ersten Blütezeit der Papierpuppen. Bald wurden diese in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht, als Spielzeug und auch als Vermittler aktueller Modetrends.

Vintage Fashion Paper Dolls Als „Goldenes Zeitalter der Papierpuppen" in den USA gelten in Folge der Weltwirt-schaftskrise die 1930er bis 1950er Jahre. Das preisgünstige Papierspielzeug war für jedermann erschwinglich. Von der Traumhochzeit über die Freizeitkultur bis hin zur sich im kommenden Jahr zum hundertsten Mal jährenden Miss America Wahl: Das „Paperdolluniversum“ vermittelt im Kleinen die Welt der Großen. Eben hierin gelten die Papier-Anziehpuppen als eine der Inspirationsquellen für die wohl berühmteste Puppe der Welt: Barbie. Von den frühen 1960er Jahren bis 1990 war diese auch in Papier ein Verkaufsschlager.

Comics, Bilderbögen, Papierpuppen-Hefte und Spielkartons
Rund 70 Objekte, vorwiegend aus den 1950er bis 1970er Jahren, darunter Comics, Bilderbögen, Papierpuppen-Hefte und Spielkartons gewähren vielfältige Einblicke in das farbenprächtige, verspielte und nicht selten glamouröse Universum der Paper Dolls. Zugleich legen die Exponate aus der Sammlung des virtuellen Wirtschaftswundermuseums eindrücklich Zeugnis über Kultur, Ideale, Ideologien und gesellschaftliche Normen ihrer jeweiligen Entstehungszeit ab.

Die beiden Media-Künstler Sean Fortune und Frederic Printz haben das Papier-Universum in die Gegenwart gebracht: An einem großen Bildschirm können die Besucher und Besucherinnen des Feld-Hauses ganz digital die Ankleidepüppchen an- und umziehen – und Ihnen sogar eigene Wohnräume einrichten.
 
Seit das Feld-Haus vor 10 Jahren im »Gebäude« des dänischen Architekten und Künstlers Per Kirkeby eröffnete, lädt es Kunstbegeisterte jeden Alters dazu ein, die spannenden papiernen Zeitzeugen der Populären Druckgrafik, deren Entstehungsgeschichte und Bedeutung (wieder) zu entdecken. Neben einer noch von der Namensgeberin und langjährigen Direktorin des Clemens Sels Museums Neuss mitkonzipierten Dauerausstellung bietet das Feld-Haus, wie »Vintage Fashion« einmal mehr beweist, ein spannendes und abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm. Dr. Irmgard Feldhaus wäre am 20. Februar 100 Jahre alt geworden.


Feld-Haus – Museum für Populäre Druckgrafik
Berger Weg 5, 41472 Neuss (auf dem Kirkeby-Feld zwischen Museum Insel Hombroich und Raketenstation Hombroich)

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 11 – 17 Uhr (Eintritt frei)

Das Feld-Haus ist eine Dependance des Clemens Sels Museums Neuss: www.clemens-sels-museum-neuss.de

Quelle: Pro Classics www.proclassics.de
Fotos: Copyright Wirtschaftswundermuseum






































































































































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