© Kunstmuseum BonnNeupräsentation der Sammlung
RE-VISION
Eine Museumssammlung ist mehr als ein Fundus einzelner Werke. Sie lebt – als vitaler Organismus! – aus den vielfältigen Bezügen und Dialogmöglichkeiten, die die Arbeiten bieten und die einen Museumsbesuch im Idealfall zu einem inspirierenden Erlebnis machen.

Eröffnung: 26.11.2017


 
Das ist das hohe Ziel, das wir auch mit der fünften Neuhängung der Sammlung seit dem Jahr 2008, die ab dem 26. November zu sehen ist, verfolgen. Natürlich werden unsere Besucher auf einige bekannte Gesichter treffen, wird man auf die ‚Hausheiligen‘ des Kunstmuseums, auf Macke, Beuys, Polke und Palermo stoßen, doch gibt es zugleich viel Neues zu entdecken. Denn wer ist schon mit dem Schaffen des früh verstorbenen Stefan Demary vertraut, der – dank einer Schenkung aus Familienbesitz – nun einen glänzenden Auftritt neben Arbeiten von Rosemarie Trockel und Sigmar Polke hat? Wer kennt das sinnlich wie konzeptuell reiche Schaffen der Malerin Susanne Paesler, die eine Ausstellungsentdeckung des Jahres 2016 war? Museen sind – bei allem Respekt vor etablierten Größen – gut beraten, sich auch dem Vergessenen und dem bislang Unentdeckten zu widmen, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und Entdeckungen auf Nebenwegen zu machen. So gewinnt man Profil, so entsteht Identität.

Andreas Schulze
Andreas Schulze
Ohne Titel (Seestück/5 Arten Wasser), 2011
Acryl und Rohrputz auf Nesselstoff
170 x 440 cm
Kunstmuseum Bonn
© VG Bild-Kunst Bonn, 2017

 
Erwerbungen aus unserem Ankaufsbudget, Ankäufe unseres Fördervereins – der dank einer breiten Spendenakquise auch den Erwerb von Imi Knoebels fulminanter „Schlacht Nr. 8“ ermöglicht hat – sowie Schenkungen von Künstlerinnen und Künstlern und Sammlerinnen und Sammlern sichern das Profil auf Dauer, doch sind auch ergänzende Leihgaben stets willkommen. Entsprechend freuen wir uns über Sammlungsräume mit Werken von Katharina Grosse und Thomas Scheibitz, Thomas Arnolds, Michael Sailstorfer und Michael Beutler, denn sie steigern die Attraktivität des Hauses in dessen Zentrum – daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern – die  qualitativ hochwertige kommunale Sammlung der Stadt Bonn, die Sammlung des Kunstmuseums steht.

Candice Breitz
Candice Breitz
Grateful Dead Monument, Berlin, September 2007, 2007
digital c-print auf diasec
180 x 419,6 cm
Kunstmuseum Bonn
© Candice Breitz



Kunstmuseum Bonn
Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn


kleines Bild oben Istallation:
Stefan Demary Ohne Titel , o.J.
Fell, Zahn, Horn, Modeliermasse, Kittmasse Farbe, Glasauge, Metall (Verstärkung im Körper)
84 x 60 x 185 cm
©  Kunstmuseum Bonn


Quelle Kunstmuseum Bonn






































































































































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