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Künstlerblick. Clemens, Sigmund & Siecaup
100 Jahre Sammlung Clemens
Das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln feierte am 5. Mai 2020 ein besonderes Jubiläum
Laufzeit: 26.06.2020 - 27.09.2020

Vor genau 100 Jahren konnte der Öffentlichkeit in einem feierlichen Festakt im damaligen Gebäude am Hansaring die Sammlung Wilhelm Clemens zugänglich gemacht werden. Das Museum, das damals noch Kunstgewerbemuseum hieß, hatte erneut eine großherzige Stiftung erhalten, die an Fülle und Qualität bis heute kaum zu übertreffen ist: Rund 1600 Objekte vom Mittelalter bis ins Zeitalter des Barock spiegeln die Leistungen der Künstler und Kunsthandwerker dieser Epochen in einzigartiger Weise – von Gemälden, Kleinplastiken und Skulpturen, Bildwirkereien und Textilien über Fayencen und Zinngefäße, Schmuck und Goldschmiedearbeiten bis hin zu Jagdgerätschaften und Waffen.

© Sigmund & Siecaup Simulation einer Installationsansicht, © Sigmund & Siecaup

Der ausgebildete Maler Wilhelm Clemens (1847-1934) besaß besondere Eigenschaften, die ihm ein solch dezidiertes Sammeln auf höchstem Niveau ermöglichten: „ein gutes Auge und die Fähigkeit zu künstlerischem Sehen“, wie ihm 1981 die damalige Museumsdirektorin Brigitte Klesse bescheinigte. Das „künstlerische Sehen“ gab die Idee zur Ausstellung „Künstlerblick. Clemens, Sigmund & Siecaup“, die auf der einen Seite eine Hommage an Wilhelm Clemens darstellt, auf der anderen Seite durch die zeitgenössischen Positionen des Rotterdamer Künstlers Sigmund de Jong und der Kölner Künstlerin Ulrike Siecaup den Aspekt des Sehens in den Vordergrund stellt.

Das Künstlerduo wählte gemeinsam mit dem MAKK repräsentative Preziosen der Sammlung Clemens aus. Diese wurden innerhalb der Ausstellung in jeweils neue künstlerische Kontexte gebracht, die es nun ermöglichen, das einzelne Werk neu und anders zu betrachten. Sigmund de Jong erarbeitete dazu „Wall-Concepts“, die mit Farben, Linien und Monochromen die Räumlichkeiten intensivieren, Ulrike Siecaup konfrontiert die historischen Objekte mit ihren „gemalten Realitäten“. Diese basieren auf Fotografien, die in einem malerischen Prozess miteinander verbunden wurden.

Die Schaffung einer neuen visuellen Präsenz dieser drei miteinander verwobenen Ebenen ist Ziel der künstlerischen Intervention. Die Künstler verweisen auf Lebendigkeit und Prozesshaftigkeit – auch der historischen Objekte – und betonen dies zusätzlich durch eine einmalige Um-Positionierung ihrer Werke, die ab dem 4. August zu sehen ist.

#kuenstlerblick


 

 

 

 

 
 
 




































































































































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