Ausstellung: LVR-Landesmuseum Bonn E-Mail
Fotografien Axel Thünker
Zeitspuren
Landschaftsaufnahmen von Axel Thünker (geb. 1958) und  dessen Dokumentation der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens.
Laufzeit: 10.06.2010 bis 08.08.2010


Die Ausstellung ist in vier Themenbereiche gegliedert
In Zeitzeugen - Archäologie und Landschaft werden archäologische und geschichtliche Zeugnisse, die sich dem Betrachter oft entziehen, ans Tageslicht gebracht. Orte der Stille - Klöster und Stifte zeigt markante und filigrane Details nordrhein-westfälischer Klöster, z.B. der Chorruine Heisterbach.

thuenker siebengebirg Foto des Siebengebirges
Die historische Landschaft des Siebengebirges/Rhein-Sieg-Kreis, Blick auf Königswinter, Petersberg und Drachenfels. Dezember 2004 (Foto: Axel Thünker DGPh, Bad Münstereifel).










  


Der Themenbereich Wellness und Architektur - Zülpich behandelt das neue Museum, das über den erhaltenen Relikten einer römischen Badeanlage errichtet worden ist und schließlich zeigt Unterweltsbilder - U-Bahn-Archäologie in Köln die archäologischen Funde im Moment ihrer Entdeckung und Ausgrabung im Umfeld des Baus der neuen U-Bahn-Trasse in Köln.

thuenker lvr bonnFoto der Siegaue
Die Siegaue bei Troisdorf-Bergheim. April 2008 (Foto: Axel Thünker DGPh, Bad Münstereifel)


Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Landschaftsverbandes Rheinland, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Regionale 2010 im Rahmen der Archäologischen Landesausstellung "Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen" im Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Seemann, 128 Seiten, 82 farbige und 40 s/w Fotos. Er ist im Museumsshop für 12,80 Euro erhältlich, die Buchhandelsausgabe kostet 19,90 Euro.

Öffnungszeiten:Di., Do., Fr. und Sa.:
10.00 - 18.00 Uhr
Mi.: 10.00 - 21.00 Uhr
So.: 10.00 - 18.00 Uhr
Mo. geschlossen


LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstraße 18, 53115 Bonn

Tel.: +49 (0) 228 / 20 70 0
Fax: +49 (0) 228 / 20 70 299

  

Quelle und Fotos: LVR Bonn und Axel Thünker

 

New York, Zürich, Bonn
Die schönsten Madonnen zieht's an den Rhein

60 Highlights mittelalterlicher Kunst im LVR-Landes Museum Bonn / Ausstellung „Schöne Madonnen am Rhein"
Laufzeit: 26.11.2009 - 24.05.2010


Hätte es vor rund 600 Jahren bereits Zeitungen gegeben, hätte zweifelsohne schon damals "Madonna" die Bilderwelt dominiert. Denn um 1400 stand das "Marienbild" im Mittelpunkt der europäischen Kunst. Mit großer Leidenschaft bemühten sich die Bildhauer und Holzschnitzer für die Gottesmutter und ihr Kind um ein neues Schönheitsideal – ein Ideal, in dem Irdisches und Überirdisches miteinander verschmolzen, um Einzigartigkeit und Auserwähltheit zu veranschaulichen.

  

Inspiriert von der neuen westlichen und böhmischen Hofkunst schufen die Künstler am Rhein Statuen von starker Dynamik und sinnlichem Reiz. In einer von Epidemien, Kriegen und Hungersnöten geplagten Zeit eröffnete das Madonnen-Bild Fluchtwege in ein Reich paradiesischer Schönheit.

LVR Bonn Landesmuseum Direkt über dem Eingang des LVR-LandesMuseums Bonn lädt die Madonna von Wirzenborn zur Madonnenausstellung ein (Foto: Hans-Theo Gerhards, LVR-Museumsverbund).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausstellung des LVR-LandesMuseums Bonn präsentiert die Kerngruppe der rheinischen Marienstatuen in einzigartiger Dichte und Qualität. Neuentdeckungen aus Kirchen und Klöstern von Würzburg bis Köln werden durch Leihgaben aus den großen Museen des In- und Auslandes ergänzt – darunter bspw. eine thronende Muttergottes aus dem Metropolitan Museum New York, deren heute kurios anmutende Darstellung wahrscheinlich auf eine Fehlinterpretation eines frühen Restaurators zurückgeht: Das rechte Bein des Kindes und die rechte Hand der Mutter wurden  ersetzt. Statt der vermutlich ursprünglichen Geste des Fußvorzeigens, als Andeutung der kommenden Nageldurchbohrung, scheint es heute, als würde Maria Jesus unter der Sohle kitzeln.

Insgesamt haben mehr als 60 Kunstwerke das strenge Casting der Experten überstanden. Sie zeigen eindrucksvoll, wie sich die damaligen politischen, ökonomischen und kulturellen Strukturen des Rheinlandes auch in Madonnendarstellungen widerspiegeln. So erschließt die Ausstellung für die Besucherinnen und Besucher aktuelle Deutungsmöglichkeiten und rückt die besondere Qualität und Originalität der rheinischen Kunst um 1400 in ein neues Licht.

Die Ausstellung läuft vom 26. November 2009 bis zum 25. April 2010. Kurator ist Professor Robert Suckale, ein führender Experte auf dem Gebiet mittelalterlicher Skulptur.

Katalog
Zeitgleich erscheint ein 256-seitiges Begleitbuch mit mehr als 220 Abbildungen (an der Museumskasse zum Vorzugspreis von 19,90 Euro erhältlich, im Buchhandel für 35 Euro). Zudem werden rund um das Ausstellungsthema zahlreiche Vorträge und Lesungen zu historischen und aktuellen Fragestellungen angeboten, u.a. auch in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk und dem Evangelischem Forum. Die regelmäßigen Führungen werden ergänzt durch eine 14-tägige Familienführung, sonntags um 11.00 Uhr.  


Öffnungszeiten:Di., Do., Fr. und Sa.:
10.00 - 18.00 Uhr
Mi.: 10.00 - 21.00 Uhr
So.: 10.00 - 18.00 Uhr
Mo. geschlossen


LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstraße 18, 53115 Bonn

Tel.: +49 (0) 228 / 20 70 0
Fax: +49 (0) 228 / 20 70 299

 

Quelle und Fotos: LVR Bonn

 



































































































































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