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Monatsspielplan Februar 2012
WILHELM MEISTERS LEHRJAHRE
Nach dem gleichnamigen Roman von Johann Wolfgang von Goethe Bühnenbearbeitung von Stefan Herrmann und Gerhard Seidel. Der junge Wilhelm Meister verweigert sich dem Kaufmannsberuf, den sein Vater ihm zugedacht hat. Stattdessen schließt er sich einer reisenden Schauspieltruppe an. Er feiert als Schauspieler und Regisseur einen großen Erfolg mit Shakespeares „Hamlet“, scheitert aber schließlich doch. Am Ende aller Illusionen nimmt sein Leben eine gänzlich unerwartete Wendung.
© MEYER ORIGINALS
Goethes zweibändiges Romanwerk um den Kaufmannssohn Wilhelm Meister gilt als klassisches Muster des Bildungsromans. Die Bühnenbearbeitung des Freien Werkstatt Theaters stützt sich auf den ersten Romanband, dessen Handlung eine frappierende Gegenwärtigkeit offenbart. Der jugendliche Titelheld durchwandert eine Welt, in der die Lebensentwürfe brüchig und Liebesbeziehungen unbeständig sind, in der die Sehnsucht nach Lebensglück grenzenlos und das Glück dagegen zu einer kargen Ressource geschrumpft ist. Als Handelsreisender, Schauspieler, Regisseur und Liebhaber macht Wilhelm sich auf die Suche nach dem eigenen Selbst. Mit Nagmeh Alaei, Jonas Baeck, Lisa Bihl, Robert Oschatz; Regie: Stefan Herrmann; Ausstattung: Anne Brüssel
Spieltermine im Februar: 09., 10., 11. Februar, jeweils 20 Uhr
ORLANDO
Bühnenfassung von Diana Anders nach dem Roman von Virginia Woolf.
Koproduktion mit dem FWT Orlando, ein schöner, junger Mann des englischen Hochadels, durchwandert 350 Jahre der englischen und europäischen Geschichte, wechselt in der Hälfte des Lebens – ohne inneren und äußeren Schaden zu nehmen – das Geschlecht und führt fortan als Lady Orlando eine ebenso hochkarätige Existenz. Viele Schauplätze – vom elisabethanischen Hof über das türkische Konstantinopel bis hin zum märchenhaften Schloss Orlandos – bilden die Kulisse für dieses einzigartige, abenteuerliche Leben, das Virginia Woolf mit bezaubernder Leichtigkeit und feiner Komik in einem ihrer berühmtesten Romane beschrieben hat. So führt sie den einstigen Günstling der Königin Elisabeth I. locker bis in die Moderne und huldigt mit dieser Biographie einer Nachfahrin der legendären Regentin: Vita Sackville-West. Es ist – bei aller Distanz – auch eine umwerfende Liebeserklärung an die Freundin und Dichterkollegin. Mit Barbara Kratz; Bühnenfassung und Regie: Diana Anders; Ausstattung: Barbara Kratz und Diana Anders
© MEYER ORIGINALS
Spieltermine im Februar: 23., 24., 25. Februar , jeweils 20 Uhr
EIN LANGER, SÜSSER SELBSTMORD – der Fall Oscar Wilde
Von Inken Kautter und Kay Link
Ein Stück über Aufstieg und Fall des Ästheten, Literaten, Dandys. Über seine Genusssucht, seine Lieben und Affären, seine Homosexualität, den erstaunlichen Aufstieg als Künstler und seinen jähen Absturz in Ächtung und Zuchthaus.
Wildes produktivste und wildeste Phase dauerte nur drei Jahre. „Das Bildnis des Dorian Gray“ erobert gerade die Buchläden und die Aufführungen seiner Dramen werden zum gesellschaftlichen Ereignis in London und Paris – da trifft er auf die Liebe seines Lebens: Lord Alfred Douglas. Die leidenschaftliche Beziehung und das ausschweifende Leben der Beiden enden in demütigenden Gerichtsprozessen, in die Wilde sich mit selbstzerstörerischer Kraft stürzt.
© MEYER ORIGINALS
Im lustvollen Spiel mit Gerichtsprotokollen, Liebesbriefen und Wildes literarischen Werken verschwimmen die Grenzen zwischen biografischen Fakten und Fiktion.
Mit Marius Bechen, Andreas Bittl, Sebastian Kolb; Inszenierung: Kay Link; Dramaturgie: Inken Kautter; Bühne/Kostüm: Peter Lehmann
Spieltermine im Februar: 01., 02., 03. Februar, jeweils 20 Uhr
EIN FREUND ZUM FRÜHSTÜCK
Theaterstück von Svetlana Fourer für Kinder ab 4 Jahren
Fuchskind Viki soll üben, wie man Kaninchen fängt. Da kommt das kleine Kaninchen Miki gerade recht, das Mutter Fuchs des Nachts im Wald gefangen hat. Doch Vikis Trainingsstunde mit Miki geht anders aus als Mutter Fuchs es sich vorgestellt hat.
Eine Geschichte über Feindschaft und Freundschaft, über Neugier und Ängste frei nach Motiven eines Kinderbuchs von Claude Boujon.
Mit Anna Hilgedieck und Eva Kristina Korte; Regie: Svetlana Fourer; Musik: Matthias Bernhold; Kostüme: Vania Oliveira; Ausstattung nach Skizzen von Saskia Vollmer
© Freies Werkstatt Theater
Spieltermin im Februar: 05. Februar, 16 Uhr
BIOTOP FÜR BEKLOPPTE
Eine schräge Stadt-Revue durch Köln für alle von 6 bis 106. Mit dem jugendlichen Ensemble der Ziegenbartsitzung. Gastspiel SüdKunst e.V. Warum sollen wir nach Griechenland oder Pompeji reisen, um die Ruinen einer alten Stadt anzugucken? Wir bleiben in Köln und warten, bis die KVB die U-Bahn weiterbaut. Die Welt schüttelt den Kopf über diese merkwürdige Stadt und ihre schunkelnden Eingeborenen. Aber wir wissen Bescheid! Spätestens nach dieser Außergewöhnlichen Geschichtstour von den Bandkeramikern über die Römer bis zu den Preußen, die unser Wahrzeichen vollendet haben, die große Kirche mit den beiden Türmen gegenüber von Mc Donalds. Über 2000 Jahre Kölner Klüngel in 100 Minuten! Mit Anton von Lom, Edith Löbbert, Jan Tolsdorf, Nora Schürmann, Oskar von Lom, Randi Becker, Winni Meschede; Text: Jürgen Becker, Gabi Balkhausen, Thomas Schilling; Regie: Joschi Vogel Requisite: Peter Sörries, Guido Söller; Musik: Ellen Müller; Choreographie: Sabine Nurtsch
Spieltermine im Februar: 11., 12. Februar, jeweils 16 Uhr
MUSIKALISCHE STADTGESCHICHTEN I und II
Urkölsche Lieder zu 100% über 100 Jahre gereift!
Zu Gast im FWT: Günter Schwanenberg
Mit dem neuen Programm von Günter Schwanenberg geht die Reise zu den Wurzeln des kölschen Liedguts weiter! Schwanenberg gewährt erneut Einblick in Archive, alte Liedersammlungen, Zeitschriften, fliegende Blätter und unveröffentlichte Manuskripte, immer auf der Suche nach Geschichten und der Geschichte seiner Heimatstadt Köln in den Texten historischer kölscher Volks- und Karnevalslieder. Heiteres, Besinnliches, Zeitkritisches und Zeitloses – und zum Vergessen viel zu schade! Schwanenberg singt vom Alltag der kleinen Leute und von großen Erfindungen, der Politik und der Gesellschaft Kölns im 19. Jahrhundert. Und natürlich auch vom Karneval, der bereits damals Motor, Mentor und Mäzen dieser Lieder war. Eine humorvoll augenzwinkernde Geschichtsstunde.
Am 4. Februar gibt es noch einmal das erste Programm „Musikalische Stadtgeschichten I“ zum Neu- und Wiederhören!
04. Februar, 20 Uhr Zum Neu- und Wiederhören: Musikalische Stadtgeschichten I
26. Februar, 18 Uhr: Musikalische Stadtgeschichten II
JA, WAS IST DAS ALTER!
Mit dem FWT-Altentheaterensemble
Szenen aus „Ewig jung“, „Alle Tage Sonntag“ und „Wir, die Alten!“
Von Wien bis Werne, von Mainz bis Macon, von Leipzig bis London gastiert das Altentheaterensemble des Freien Werkstatt Theaters mit seinen Theaterstücken und begeistert Jung und Alt. Ganz aus dem Leben gegriffen sind die selbst entwickelten Szenen: sie handeln von Erinnerungen, Wünschen und Träumen, aber auch von den kleinen Freuden und Tücken des Alltags, von Freiheit, Freizeit und Zeitvertreib frisch gebackener Rentner. Witzig, offen, direkt, voller Lebenslust und gespeist aus eigener Erfahrung agieren 24 Menschen im Alter von 66 bis 95 Jahren -das sind immerhin 1752 Jahre an Lebenserfahrung- auf der Bühne des Freien Werkstatt Theaters.
Stückentwicklung und Inszenierung: Ingrid Berzau und Dieter Scholz mit dem FWT-Altentheaterensemble
Spieltermin im Februar: 08. Februar, 15 Uhr
SCHWACHSINN.WACHSINN.SINN.
Improvisationsabend mit den Ensembles acting accomplices und young acting accomplices
Der Abend entwickelt sich aus der Sekunde, in der die Darsteller sicher wissen, dass sie absolut nichts wissen: offen für das Gegenüber, die Situation, die Veränderung. Mit einer gehörigen Portion Blödsinn und dem Mut sich auch in tragische Situationen fallen zu lassen. Die acting accomplices. sind ein Theaterensemble aus Menschen bis Ende zwanzig, das seit Kindertagen gemeinsam auf der Bühne steht und Kurioses in der Theaterwelt erforscht. Unter der Leitung des Kölner Theaterregisseurs, Schauspielers und Lehrers Thomas Ulrich entstehen nicht nur Theater- und Kurzfilm-Produktionen, sondern auch die Lust an der Improvisation.
Mitwirkende (Ensemble variiert): Edith Löbbert, Lucie Emons, Randi Becker, Jean-Paul Baeck, Jonas Baeck, Carolin Karnuth, Adam Nümm, Alexandra Louwigina, Alice Gruja, Jan Tolsdorf, Aischa-Lina Löbbert und Thomas Ulrich
Spieltermin im Februar: 06. Februar, 20 Uhr
März 2012
01. (Premiere), 03., 10., 16., 17. März, jeweils 20 Uhr
PREMIERE
DAS WAR ICH NICHT
Nach dem Roman von Kristof Magnusson
Bühnenbearbeitung von Inken Kautter und Werner Tritzschler
Eine Schreibblockade hindert den bereits für den zweiten Pulitzerpreis nominierten Autor Henry LaMarck daran, seinen Jahrhundertroman zu schreiben. Als das Manuskript nicht geliefert wird, reist seine Übersetzerin, Meike Urbanski, nach Chicago um sich auf die Suche nach Autor und Manuskript zu machen. Dort trifft sie auf den Börsenhändler Jasper Lüdemann, der in Henry LaMarck neue Hoffnung keimen lässt und nebenbei fast einen Börsenkrach auslöst. In „Das war ich nicht“ zeichnet Kristof Magnusson das Bild dreier Menschen, denen es nicht gelingt, Selbstbilder und Leben übereinander zu bringen. Mit aberwitziger Situationskomik entspinnt sich eine Geschichte um Turbulenzen an der Börse und in der Liebe.
Mit Madeleine Niesche, Bernd Rieser, Valentin Stroh. Inszenierung und Kostüme: Werner Tritzschler. Bühne: Steffen Goth
WILHELM MEISTERS LEHRJAHRE
Nach dem gleichnamigen Roman von Johann Wolfgang von Goethe
Bühnenbearbeitung von Stefan Herrmann und Gerhard Seidel
Der junge Wilhelm Meister verweigert sich dem Kaufmannsberuf, den sein Vater ihm zugedacht hat, und schließt sich einer reisenden Schauspieltruppe an. Er feiert als Schauspieler und Regisseur einen großen Erfolg mit Shakespeares „Hamlet“, scheitert aber schließlich doch.

© MEYER ORIGINALS
Am Ende aller Illusionen nimmt sein Leben eine gänzlich unerwartete Wendung. Goethes zweibändiges Romanwerk um den Kaufmannssohn Wilhelm Meister gilt als klassisches Muster des Bildungsromans. Die Bühnenbearbeitung des FWT stützt sich auf den ersten Romanband, dessen Handlung eine frappierende Gegenwärtigkeit offenbart. Der jugendliche Titelheld durchwandert eine Welt, in der die Lebensentwürfe brüchig und Liebesbeziehungen unbeständig sind, in der die Sehnsucht nach Lebensglück grenzenlos und das Glück dagegen zu einer kargen Ressource geschrumpft ist. Mit Nagmeh Alaei, Jonas Baeck, Lisa Bihl, Robert Oschatz. Regie: Stefan Herrmann. Ausstattung: Anne Brüssel
Spieltermine im März: 02., 23., 24., 31. März, jeweils 20 Uhr
ORLANDO
Bühnenfassung von Diana Anders nach dem Roman von Virginia Woolf
Koproduktion mit dem FWT Orlando, ein schöner, junger Mann des englischen Hochadels, durchwandert 350 Jahre der englischen und europäischen Geschichte, wechselt in der Hälfte des Lebens – ohne inneren und äußeren Schaden zu nehmen – das Geschlecht und führt fortan als Lady Orlando eine ebenso hochkarätige Existenz. Viele Schauplätze – vom elisabethanischen Hof über das türkische Konstantinopel bis hin zum märchenhaften Schloss Orlandos – bilden die Kulisse für dieses einzigartige, abenteuerliche Leben, das Virginia Woolf mit bezaubernder Leichtigkeit und feiner Komik in einem ihrer berühmtesten Romane beschrieben hat. So führt sie den einstigen Günstling der Königin Elisabeth I. locker bis in die Moderne und huldigt mit dieser Biographie einer Nachfahrin der legendären Regentin: Vita Sackville-West. Es ist – bei aller Distanz – auch eine umwerfende Liebeserklärung an die Freundin und Dichterkollegin. Mit Barbara Kratz. Bühnenfassung/Regie: Diana Anders. Ausstattung: Barbara Kratz/Diana Anders
© MEYER ORIGINALS
Spieltermine im März: 29. und 30. März, jeweils 20 Uhr
Zum letzten Mal!
EIN LANGER, SÜSSER SELBSTMORD – der Fall Oscar Wilde
Von Inken Kautter und Kay Link
Ein Stück über Aufstieg und Fall des Ästheten, Literaten, Dandys. Über seine Genusssucht, seine Lieben und Affären, seine Homosexualität, den erstaunlichen Aufstieg als Künstler und seinen jähen Absturz in Ächtung und Zuchthaus. Wildes produktivste und wildeste Phase dauerte nur drei Jahre. „Das Bildnis des Dorian Gray“ erobert gerade die Buchläden und die Aufführungen seiner Dramen werden zum gesellschaftlichen Ereignis in London und Paris – da trifft er auf die Liebe seines Lebens: Lord Alfred Douglas. Die leidenschaftliche Beziehung und das ausschweifende Leben der Beiden enden in demütigenden Gerichtsprozessen, in die Wilde sich mit selbstzerstörerischer Kraft stürzt. Im lustvollen Spiel mit Gerichtsprotokollen, Liebesbriefen und Wildes literarischen Werken verschwimmen die Grenzen zwischen biografischen Fakten und Fiktion.
© MEYER ORIGINALS
Mit Marius Bechen, Andreas Bittl, Sebastian Kolb. Inszenierung: Kay Link. Dramaturgie: Inken Kautter.
Bühne/Kostüm: Peter Lehmann
!!! Die letzten Spieltermine: 08. und 09. März, jeweils 20 Uhr
BENEFIZ-JEDER RETTET EINEN AFRIKANER
Satire von Ingrid Lausund
Fünf Schauspieler proben eine Wohltätigkeits-veranstaltung für eine Schule in Afrika. Während sie versuchen, den perfekten Rahmen abzustecken, um die Spendenbereitschaft des Publikums zu erhöhen, stolpern sie über die Finessen der political correctness und über die eigenen Eitelkeiten. Wer erhält den größten Redeanteil? Darf Elend ausgestellt werden, um höhere Einnahmen zu erzielen, und wo beginnt eigentlich Rassismus? Über Umwege offenbart hier der Blick auf den eigenen Bauchnabel die ganze Welt. Mit Rolf Berg, Oliver Dupont, Anna Hilgedieck, Claudia Holzapfel, Torben Krämer. Inszenierung und Ausstattung: Folke Braband. Regiemitarbeit: Dominik Paetzholdt
Spieltermine im März: 6., 7., 13., 14., 18. März, jeweils 20 Uhr
ANDY WARHOL JUST FINISHED EATING A HAMBURGER
Eine Rose-Theegarten-Ensemble und Andreas Debatin Theaterproduktion
Andy Warhol ist die Sphinx unter den amerikanischen Künstlern. Revolutionierte er die Malerei oder beerdigte er sie? Sind seine Arbeiten Oberfläche oder Abgrund? Was von ihm ist authentisch und was Maske? Erfüllte sich in seinem Atelier, der „Factory“, der Traum einer Kunst-Kommune, zusammen zu arbeiten und zu leben oder begann dort der kapitalistische Alptraum 15-minütiger Superstars? Das Theaterprojekt spannt einen Bogen von heute zu den Paradoxien der 60er Jahre. Es entwirft ein Musik- und Bilderszenario zwischen Utopie und Scheitern. Mit Claudia Holzapfel, Adrian Ils, Bettina Muckenhaupt, Charles Ripley, Thomas Wenzel. Regie: Guido Rademachers. Kostüme: Regina Rösing. Bühne: Eleonora Vujin-Fischer. Einstudierung Gesang: Johanna Koslowsky
Spieltermine im März: 20. und 21. März, jeweils 20 Uhr
Rezitationsprogramm
DEUTSCHLAND. EIN WINTERMÄRCHEN
Rolf Berg spricht Heinrich Heine
Das 1844 erschienene „schmutzigste Pamphlet, das je gegen Deutschland geschleudert wurde“ löst auch heute noch leidenschaftliche Diskussionen aus. Kritik an verkrusteten Gesellschaftsformen, an geistiger und sozialer Not und staatlichen Zwängen, Heines Anliegen, vor mehr als 150 Jahren formuliert, hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Während Heinrich Heine als Lyriker Anerkennung findet, ist er als sozialkritischer und politischer Schriftsteller immer noch zu entdecken.
Termin: 15. März, 20 Uhr
JA, WAS IST DAS ALTER!
Mit dem FWT-Altentheaterensemble
Szenen aus „Ewig jung“, „Alle Tage Sonntag“ und „Wir, die Alten!“
Von Wien bis Werne, von Mainz bis Macon, von Leipzig bis London gastiert das Altentheaterensemble des Freien Werkstatt Theaters mit seinen Theaterstücken und begeistert Jung und Alt. Ganz aus dem Leben gegriffen sind die selbst entwickelten Szenen: sie handeln von Erinnerungen, Wünschen und Träumen, aber auch von den kleinen Freuden und Tücken des Alltags, von Freiheit, Freizeit und Zeitvertreib frisch gebackener Rentner. Witzig, offen, direkt, voller Lebenslust und gespeist aus eigener Erfahrung agieren 24 Menschen im Alter von 66 bis 95 Jahren -das sind immerhin 1752 Jahre an Lebenserfahrung- auf der Bühne des Freien Werkstatt Theaters.
Stückentwicklung und Inszenierung: Ingrid Berzau und Dieter Scholz mit dem FWT-Altentheaterensemble
Spieltermine im März: 13. März, 11 Uhr und 14. März, 15 Uhr
Lyrikreihe. Eine Veranstaltung der Rose Ausländer Stiftung mit dem FWT - DIE SONNE UMARMEN
1000 Jahre deutschsprachige Lyrik von Frauen
Deutschsprachige Lyrikerinnen in einer Matineenreihe mit Lesung, Vortrag und musikalischem Programm. Es moderiert Helmut Braun (Rose Ausländer Stiftung).
Diesmal: Susanne Flury liest Gedichte von Erika Burkart (1922-2010). Thomas Karstens (Gitarre) umrahmt die Veranstaltung musikalisch.
Lyrikmatinee im März: 04. März, 11.30 Uhr
Benefiz-Konzert für die Lyrikreihe
ALLES VOLLER HORIZONTE
Mit OTTO.KLINGER.KRAUS
Otto.Klinger.Kraus machen seit drei Jahren zusammen Musik. Die Texte bewegen sich zwischen sanfter Ironie, abgedrehter Alltagskomik und Dada. Lyrik, die den Alltag mal melancholisch, mal bissig, mal liebevoll-satirisch seziert.
Mit Clemens Otto (Gesang, Banjo, Bluesharp, Mundharmonika), Wolfgang Klinger (Gitarre, Gesang), Helmut Kraus (Bass, Gesang)
Termin: 28. März, 20 Uhr
EIN FREUND ZUM FRÜHSTÜCK
Theaterstück von Svetlana Fourer für Kinder ab 4 Jahren
Fuchskind Viki soll üben, wie man Kaninchen fängt. Da kommt das kleine Kaninchen Miki gerade recht, das Mutter Fuchs des Nachts im Wald gefangen hat. Doch Vikis Trainingsstunde mit Miki geht anders aus als Mutter Fuchs es sich vorgestellt hat. Eine Geschichte über Feindschaft und Freundschaft, über Neugier und Ängste frei nach Motiven eines Kinderbuchs von Claude Boujon. Mit Anna Hilgedieck und Eva Kristina Korte. Regie: Svetlana Fourer. Musik: Matthias Bernhold. Kostüme: Vania Oliveira. Ausstattung nach Skizzen von Saskia Vollmer
© Freies Werkstatt Theater
Spieltermine im März: 04., 18., 25. März, jeweils 16 Uhr
NULLI UND PRIESEMUT: Gibt es eigentlich Brummer, die nach Möhren schmecken?
Nach dem Buch von Matthias Sodtke. Gastspiel Theater Blickwechsel. Ab 4 Jahren
Der Hase Nulli und der Frosch Priesemut sind die dicksten Freunde, nur haben sie noch nie die Lieblingsspeise des anderen probiert. Doch ob dem Frosch die Möhren und dem Hasen die Brummer schmecken werden? Ein Stück über Freundschaft. Für 2 Figuren, 2 Schauspieler, 6 Möhren und 11 Brummer.
Mit Iris Schleuss und Günter Ottemeier
Spieltermine im März: 10. und 11. März, jeweils 16 Uhr
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