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Spätromantisches mit Sol Gabetta
Elgar Cello Concerto

Mit Werken von Elgar, Dvorák und Respighi schafft die Cellistin eine wunderbare Welt der Klänge.


Elgar Cello ConcertoEdward Elgar (1857 – 1934) war der erste Komponist, der England nach dem bereits zwei Jahrhunderte zuvor verstorbenen Henry Purcell wieder als bedeutende Musiknation in aller Welt bekannt machte, mit effektvollen Märschen wie den „Pomp and Circumstance“ sowie mit seinem Gespür für das lyrische Melos. Elgar galt daher auch als „britischer Johannes Brahms“. Seine introvertiert-abgetönte Melodielinien finden sich besonders in seinem Konzert für Violoncello und Orchester op. 85 wieder. Und obwohl er das Werk in den Jahren 1918/19 komponierte, steht es noch ganz unter dem spätromantischen Einfluss. Neben dem Cello-Konzert des Tschechen Dvořák zählt das Werk zu den bedeutendsten Konzerten jener Epoche. 
 

sol gabetta Jetzt hat die argentinische Cellistin Sol Gabetta nicht nur das Elgar-Konzert sowie die drei Elgar-Miniaturen „Sospiri“, „Salut d`amour“ und „La capricieuse“ in neuen Bearbeitungen für Cello und Orchester für RCA / Sony Music eingespielt. Mit dem Danish National Symphony Orchestra unter der Leitung von Mario Venzago bietet Gabetta zugleich selten zu hörende Stücke von Dvořák („Waldesruh`“, „Rondo“) und vom Italiener Ottorino Respighi (1879 – 1936). Dvořák komponierte 1893 in New York das „Rondo für Cello und Orchester“ op. 94, das als leichgewichtiges Gelegenheitswerk und Vorläufer seines Cello-Konzerts gilt. Ebenfalls in New York wurde am 31. Dezember 1924 Ottorino Respighis „Adagio con variazioni“ uraufgeführt. Respighi, der heute vor allem als Komponist von stimmungsvollen Orchesterwerken wie den „Römischen Pinien“ und „Römischen Brunnen“ bekannt ist, knüpft in seinem Cello-Werk gleichfalls an die spätromantische Klangsprache an. Auf ein feierliches Thema, das vom Cello vorgetragen wird, folgen neun ineinander verwobene Variationen, die auch Respighis Instrumentierkunst demonstrieren.

Die CD erscheint in limitierter Erstauflage mit Bonus-CD, auf der Sol Gabetta das „Grāmata čellam“ - „Das Buch“ für Cello-Solo des 1946 geborenen lettischen Komponisten Pēteris Vasks spielt.
 


  

Artist-Webiste: www.solgabetta.de

Artist-Website-Label:www.sonymusic.de/Sol-Gabetta 
 

Elgar Cello ConcertoTrackliste:
Disc 1
1. Cello Concerto in E minor, Op. 85: I. Adagio - Moderato 8:04
2. Cello Concerto in E minor, Op. 85: II. Lento - Allegro molto 4:35
3. Cello Concerto in E minor, Op. 85: III. Adagio 4:20
4. Cello Concerto in E minor, Op. 85: IV. Allegro - Moderato - Allegro ma non troppo 11:24
5. Sospiri, Op. 70 4:52
6. Salut d'amour, op. 12 3:02
7. La Capricieuse, Op. 17 4:22
8. Silent Woods, Op. 68/5 5:47
9. Rondo for Cello & Orchestra in G minor, Op. 94 7:39
10. Adagio con Variazione 11:45

Disc 2
1. The Book "Gramata cellam" for Solo Cello: I. Marcatissimo 5:21
2. The Book "Gramata cellam" for Solo Cello: II. Dolcissimo 7:27

 




Biographie: Sol Gabetta (Violoncello)
Die Cellistin Sol Gabetta wurde 1981 in Cordoba, Argentinien, als Tochter französisch-russischer Eltern geboren. Bereits als Zehnjährige gewann sie einen ersten Wettbewerb in Argentinien und erhielt seitdem diverse Auszeichnungen, unter anderem beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, den Natalia-Gutman-Preis und beim ARD-Wettbewerb in München. 2004 erregte sie internationales Aufsehen, als sie bei den Luzerner Festspielen als Gewinnerin des "Crédit Suisse Young Artist Award" ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev gab. 

Von 1992 bis 1994 war Sol Gabetta Stipendiatin an der "Escuela Superior de Musica Reina Sofia" in Madrid und wechselte anschließend in die Schweiz, um ihre Studien bei Ivan Monighetti an der Musikakademie Basel zu intensivieren. Ihr Konzertexamen machte sie im Jahr 2006 nach weiteren Studienjahren bei David Geringas an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin. 

In den letzten Jahren gastierte Sol Gabetta bei den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem SWR Stuttgart, beim National Symphony Orchestra of Washington, Calgary und Seoul Philharmonics, City of Birmingham Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Detroit Symphony, Royal Philharmonic Orchestra sowie Het Residentie Orkest, den Trondheim Soloists sowie den Orchestern von Euskadi, Teneriffa und Sevilla . Eine rege Konzerttätigkeit verbindet sie zudem mit dem Kammerorchester Basel. 

Sie spielt regelmäíg bei wichtigen Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, in Verbier, beim Menuhin Festival in Gstaad, beim Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig Holstein Musik Festival, der Schubertiade Schwarzenberg und dem Saratoga Festival. 

Sie hat ein eigenes Kammermusikfestival mit dem Namen "Solsberg" in der Schweiz gegründet, dort konzertiert sie mit ihren Kammermusikpartnern, darunter Henri Sigfridsson, Mihaela Ursuleasa, Baiba und Lauma Skride sowie Patricia Kopatschinkskaja. 

Sol Gabetta nimmt exlusiv für das Label RCA (Sony Music) auf. Ihre erste CD mit Werken von Tschaikowsky, Saint-Seans und Ginastera, aufgenommen mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Ari Rasilainen, eroberte auf Anhieb einen Spitzenplatz in den deutschen Klassikcharts und machte sie zur Preisträgerin des Echo Klassik 2007 als Instrumentalistin des Jahres. Ihre zweite CD mit Vivaldi Konzerten, die sie gemeinsam mit den dem italienischen Ensemble Sonatori de la Gioiosa Marca aufnahm, erschien im September 2007 und hielt sich über ein halbes Jahr in den deutschen Klassik-Charts. 2008 erschienen zwei CDs von Sol Gabetta: zum einen Schostakowitschs Cello-Konzert Nr. 2 mit den Münchner Philharmonikern unter Marc Albrecht und der Sonate für Cello & Klavier (mit der Pianisten Mihaela Ursuleasa), zum anderen die CD "Cantabile" mit Opern-Arien und Liedern u.a. von Offenbach, Bizet und Tschaikowsky in neuen Bearbeitungen für Cello und Orchester.  Begleitet wird Sol Gabetta dabei von den Prager Philharmonikern unter Charles Olivieri-Munroe. Die Schostakowitsch-CD wurde nach ihrem Erscheinen von der französischen Klassik Zeitschrift Diapason mit dem "Diapason D´Or" ausgezeichnet und erhielt den Echo Klassik-Preis 2009 als Konzerteinspielung des Jahres. Auf ihrer neuen CD spielt Sol Gabetta zusammen mit dem Kammerorchester Basel unter Leitung von Sergio Ciomei das Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur von Leopold Hofmann, das Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur, Hob VIIb:1 von Haydn sowie Mozarts Konzert für Flöte und Orchester D-Dur, KV 314 in einer Bearbeitung für Violoncello und Orchester.

Sol Gabetta spielt, dank eines großzügigen privaten Stipendiums von Hans K. Rahn, eines der seltenen und kostbaren Violoncellos von G.B. Guadagnini von 1759. Seit Oktober 2005 unterrichtet sie an der Musik Akademie Basel.

 

Quelle und Fotos: networkung Media und Künstler

 



































































































































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