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Die Los Angeles Times brachte es einmal auf den Punkt: „Es gibt vieles zu rühmen – ihr strahlendes, vorwärts drängendes, flüssiges und exaktes Spiel, ihre Vision.“ Es ist genau dieses Visionäre, was die 30-jährige amerikanische Geigerin so einzigartig im Reigen der internationalen Spitzenvirtuosen macht. Ihre Album- und Konzertprogramme atmen Intellektualität, ohne „verkopft“ zu sein. Oder in den Worten des Rezensenten der Welt am Sonntag: „Nein, sie leistet sich keine emotionalen Ausbrüche, keine Manierismen, keine Schwelgereien, kein Barock-Kitsch. Hilary Hahn spielt nur: streng, akkurat, fast protestantisch. Bach eben. Emotionslos ist das nicht. Sie treibt die Violinkonzerte mit Dynamik voran, vibriert im Subton des Understatements und lässt die raffinierten Formen Bachs offen stehen. Zum Nachhorchen. Noten pur. ‚Ich spiele einfach’, sagt Hahn gern, wenn sie nach ihren Interpretationen gefragt wird. Die Unschuld ist ihre wahre Größe.“

Auf der Suche nach immer neuen außergewöhnlichen musikalischen Projekten gelangte sie über manchen Umweg im vergangenen Jahr wieder zu Bach: „Als ich knapp 20 Jahre alt war, ergab sich die Möglichkeit, eine von Bachs Arien für Singstimme und Violine beim Marlboro Music Festival zu spielen; das Wechsel spiel der Stimmen fand ich immer noch ebenso faszinierend wie schon als Vierjährige – wobei ich nun das zusätzliche Vergnügen hatte, den Text auch verstehen zu können. Als ich weitere Arien von Bach einübte, wuchs mir dieses Repertoire immer mehr ans Herz – bis ich schließlich den Vorschlag für diese Aufnahme machte.“
Und so entstand das Projekt Bach: Violin und Voice, das die Unterstützung durch das Münchener Kammerorchester unter seinem künstlerischen Leiter Alexander Liebreich ebenso fand wie durch zwei der bedeutendsten Bach-Interpreten unserer Zeit - der Sopranistin Christine Schäfer und dem Bariton Matthias Goerne. Neben Musik aus verschiedenen Kantaten des Leipziger Thomaskantors finden sich auf dem Album auch Soloarien aus der Mathäuspassion sowie der h-moll-Messe.
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Trackliste:
01. No.51 Aria (Bass): "Gebt mir meinen Jesum wieder" 02:59
02. Arie (Duett): "Wann kommst du, mein Heil?" 05:44
03. Aria "Die Schätzbarkeit der weiten Erde" 04:13
04. 3. Aria: Hier, in meines Vaters Stätte 07:09
05. 9. Aria Soprano: "Angenehmer Zephyrus" 03:29
06. Laudamus te 03:50
07. Ja, ja ich halte meinen Jesum fest 06:18
08. 4. Aria: "Die Welt mit allen Königreichen" 03:06
09. Aria "Ich bin vergnügt in meinem Leiden" (Soprano) 03:44
10. 6. Wenn Trost und Hülf' ermangeln muß 04:03
11. 2. Aria & Choral: Welt, ade, ich bin dein müde 05:50
12. No.39 Aria (Alto): "Erbarme dich" 06:29
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Konzerte:
25.03.2010 Köln (Deutschland), Philharmonie
26.03.2010 St. Katharinen (Hamburg)
26.06.2010 Bremen (tba)
21.07.2010 Bremen (Deutschland), 23.07.2010 Hamburg (Deutschland), Laeiszhalle
24.07.2010 Lübeck (Deutschland), MuK
20.01.2011 Leipzig (Deutschland), Gewandhaus
21.01.2011 Leipzig (Deutschland), Gewandhaus
24.06.2011 Berlin (Deutschland), tba.
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